Regionalforum

Regionalforum 2007, Bad Sooden-Allendorf

Seit 1999 gibt es ein Regionalforum im Werra-Meißner-Kreis, das u. a. die Arbeit am „Regionalen Entwicklungskonzept Werra-Meißner“ für die EU-Förderperiode 2000 bis 2006 begleitet hat und dies auch in der neuen Förderperiode 2007 bis 2013 fortführt. Zum Kreis der Akteure gehören neben Kommunalpolitikern auch kulturell, sozial, bildungspolitisch und anderweitig engagierte Menschen. Unter der Regie der Dorf- und Regionalentwicklung traf sich mehrfach eine Arbeitsgruppe des Regionalforums, aus der sich die Initialzündung der Aktivitäten zum Thema „Demografie“ herausbildete. In 2004 tagte dann das Regionalforum zum ersten Mal unter dem Titel „Demografischer Wandel im ländlichen Raum“. Seither findet das Regionalforum jährlich mit unterschiedlichen aktuellen Themen im Herbst statt. Ergänzend führen wir im Frühsommer den Fachvortrag Demografie durch.
Der Schwerpunkt liegt bei beiden Veranstaltungen auf den Auswirkungen des demografischen Wandels im ländlichen Raum und den Möglichkeiten, gegenzusteuern, damit umzugehen und diesen zu gestalten.

Funktion

Um die Kommunalpolitik im Kreis und auch kulturell, sozial, bildungspolitisch und anderweitig engagierte Menschen über die unterschiedlichsten den demografischen Wandel betreffenden Themen zu informieren, hat sich das Regionalforum etabliert. Unterstützt wird das Regionalforum durch einen seit 2008 jährlich stattfinden Fachvortrag, der das gleiche Oberthema wie das Regionalforum aufgreift und für breites Fachpublikum eine Informationsplattform darstellt.

Aufgaben

Das Regionalforum fördert einen breit angelegten Diskussionsprozess im Werra-Meißner-Kreis und liefert inhaltlichen Input zu verschiedenen Schwerpunkten (Energie, Gesundheitsversorgung etc.). Entscheidungsträger sollen sensibilisiert und motiviert werden, Veränderungsprozesse z. B. bezogen auf den demografischen Wandel mitzugestalten.

Zusammensetzung

Zu den Regionalforen Demografie werden alle Bürgermeister/in, Stadträte/innen, Gemeindevorstände, Stadtverordnete/innen, Gemeindevertreter/innen sowie kulturell, sozial, bildungspolitisch und anderweitig engagierte Menschen darüber hinaus alle Interessierten eingeladen. Mittlerweile beläuft sich die Anzahl der Einladungen auf über 1.000 Stück.